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Achtung! Dieser Artikel wurde nach dem Relaunch von wpsnippets.de noch nicht überarbeitet und kann fehlerhaft in der Formatierungen sein.

Statify – datenschutzkonformes WordPress Besucherzähler Plugin

Wir haben nun über einen Zeitraum von 3 Wochen das WordPress Plugin Statify laufen lassen um einen kleinen Überblick der aktuellen Besucherzähler von wpsnippets.de direkt in unserem Dashboard zu erhalten. Ein klarer +Punkt von Satify ist, dass es datenschutzkonform arbeitet und keine IP-Adressen auf andere Server oder gar in die USA weitergibt und lediglich alle Zugriff lokal in der eigenen Datendank speichert. Was aber zeitgleich auch wiederrum in puncto Funktion eingebüßt werden muss. Denn viel sieht man nicht, aber für den kleinen Überblick zwischendurch ist es wirklich nicht verkehrt.

Egal ob für das eigene, bessere, Gewissen seinen Besuchern gegenüber oder der „Angst“ vor den bösen Datenschützern – wer eine gute Alternative zu Google Analytics sucht, um die Zugriffszahlen auf seiner Webseite zu zählen, die zeitgleich dem deutschen Datenschutz entspricht, der wird nicht allzu schnell fündig. Piwik hat in den letzten Jahren sehr eng mit dem Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz (ULD) gearbeitet, sodass es dem Datenschutz entspricht, aber für den Laien ist es auch nicht eben schnell getan Piwik zu installieren. Warum also nicht etwas auf WordPress basierendes? Mit Statify kommt ein sehr minimales, dafür datenschutzkonformes Besucherzähler Plugin für WordPress, dass vom Hersteller in nur einem Satz eigentlich relativ gut beschrieben wird:

Das Statistik-Plugin protokolliert alle Seitenaufrufe im Blog und zeigt – in anonymer Form gespeicherte – Daten auf dem Admin-Dashboard an. Zusätzlich zum Zeitverlauf werden die häufigsten Zielseiten und die stärksten Quellen (Referrer) abgebildet.

– Sergej Müller, statify.de

Dennoch möchten wir uns Statify heute mal ein weniger genauer anschauen. Was hinter dem Plugin steckt, die genauen Funktionen sowie die klaren Vorteile gegenüber Google Analytics, Piwik oder anderen großen Besucherzählern.

Für wen ist Statify Interessant?

Wer bei einem Besucherzähler auf viel Schnick Schnack, wie z.B. Verweildauer auf der Webseite, Herkunftsland, Hersteller des Browsers, Betriebssystem, Auflösung und viele weitere Sachen, verzichten kann und lediglich nur eine kleine Statistik, mit ein paar Kennzahlen haben möchte, der fährt mit Statify recht gut. Es ist in wenigen Sekunden funktionstüchtig und man muss nicht erst lange den Tracking Code einbauen, wie z.B. bei Google Analytics.

Die Vorteile von Statify

  • Werbefrei und kostenlos
  • datenschutzkonform
  • Einfach zu verstehen
  • Übersichtlich
  • Datenbankschonend, da nicht überladen
  • Simple as 1, 2, 3

Das Statify Dashboard Widget

Statify Plugin Screenshot

Ein Screenshot des Statify Plugin zur Besucherzähler von wpsnippets.de

Nachdem wir das Plugin installiert haben, erscheint in unserem WordPress Dashboard das Statify Widget. Sehr übersichtlich und eigentlich ohne große Beschreibung verständlich. Die angezeigten Daten sind, im Gegensatz zu anderen Besucherzählern live und auch was die Einstellungen angeht wird es hier nicht allzu komplex. Die gesamte Konfiguration wird über dieses Widget geregelt, d.h. es gibt keine weiteren Einstellungen.

Statify Widget konfigurieren

Um an die Einstellungen von Statify zu kommen fährt man mit der Maus über den Titel des Widgets, woraufhin an der rechten Seite der Punkt „Konfigurieren“ erscheint. Hinter diesem befinden sich ein paar kleine Einstellungsmöglichkeiten, die ich im Folgenden kurz anschneide.

statify-einstellungen

1. Zeitraum für Statistiken

Über das Dropdown Feld lässt sich auswählen, aus über welchem Zeitraum die gezähltem Besucher innerhalb des Widgets angezeigt werden soll.

Hier könnt ihr folgende Zeiträume auswählen.

  • 1 Woche
  • 2 Wochen
  • 3 Wochen
  • 1 Monat
  • 3 Monate
  • 6 Monate
  • 1 Jahr

Hinweis: Wenn ihr das Plugin wie wir z.B. erst drei Wochen in Betrieb habt, werden auch nur diese 21 Tage angezeigt. D.h. wenn ihr 1 Jahr auswählt, wundert euch nicht, dass der Graph nicht 1 Jahr zurück geht und 95% der Tage auf 0 stehen, so wie es bei Google Analytics oder Piwik der Fall ist.

2. Anzahl der Einträge in Listen

Hier kann eingestellt werden, wie viele Zeilen der „Top Referrer„- und „Top Inhalte„-Daten im Widget angezeigt werden sollen. Zur Auswahl stehen 0, wenn ihr wirklich nur den Verlauf sehen wollt, bis hin zu 12.

3. Referrer und Ziele nur vom aktuellen Tag

Was soll man zu dieser Checkbox groß sagen. Hier lassen sich die beiden Listen „Top Referrer“ und „Top Inhalte“ auf den aktuellen Tag beschränken… das war ’s dann auch schon.

4. Tracking via JavaScript-Snippet

Wer Cache Plugins wie W3 Cache oder Cachify benutzt sollte diese Option aktivieren, sodass es nicht zu Fehlern beim Tracking kommt.

Datenschutzkonform? Was wird genau gespeichert?

Laut dem Autor werden keinerlei personenbezogene Daten gespeichert, wie etwa die IP-Adresse, Browserversion oder Betriebssystem, gespeichert, wie es bei vielen anderen Besucherzählern der Fall ist. Und vor alle, wie oben bereits erwähnt, werden alle Daten in der eigenen Datenbank gespeichert und nicht wie bei Google Analytics auf einen externen Server in ein anderes Land „verschleppt“, in welchem man das Wort Datenschutz gar nicht kennt.

Schaut man sich die durch Statify erstellte Tabelle wp_snippets_statify in der MySQL Datenbank an, sieht man auch direkt was gespeichert wird.

Ein Eintrag sieht dann z.B. so aus

[sql](19, ‚2013-07-19‘, ‚https://www.facebook.com/‘, ‚/daten-aus-kontaktformular-als-beitrag-speichern-mit-contact-form-7/‘),[/sql]

Durch diesen Eintrag wissen wir, bzw. das Plugin, dass am 19.07.2013 jemand über den Refer „facebook.com“ auf den Artikel „/daten-aus-kontaktformular-als-beitrag-speichern-mit-contact-form-7/“ zugegriffen hat. Das war es aber auch schon.

Naja gut, vorne noch eine ID als Alleinstellungsmerkmal für die Datenbank, aber ansonsten werden keine Informationen gespeichert.

Zeitgleich werden aber auch eine Hand voll Ereignissen ignoriert, um die Besucherstatistik nicht zu verfälschen. Dazu gehören unter anderem die Aufrufe durch einen eingeloggten Benutzer, jegliche Feeds, Trackbacks, Fehlerseiten, Robots aber auch die Vorschau eines Artikel oder einer Unterseite wird hier nicht mitgezählt, wie es hingegen bei Google Analytics normal der Fall ist.

Weiteres zum Thema Datenschutz hinter Statify gibts auf rechtsanwalt-schwenke.de.

Statify Chrome App

Um das Projekt Statify zu finanzieren wird über den Chrome Store die „Statify Chrome App“ für 4,99 EUR angeboten. Mit dieser App lassen sich mehrere Statify Widgets, außerhalb des Dashboards, in Chrome auslesen und anzeigen, sodass man immer einen aktuellen Überblick seiner Seiten hat.

Weitere Quellen, die über Statify geschrieben haben (wenn auch etwas älter):

Fazit zu dem Besucherzähler Plugin „Statify“

Wer nicht allzu viel wissen möchte, für den ist Statify eine gute und vor allem simple Lösung, ein paar Eckdaten seiner Webseite angezeigt zu bekommen. Wer hingegen seien Webseite bzw. die Besucher analysieren möchte um seine Seite auch zu verbessern, der kommt nicht um alternative Besucherzähler wie Google Analytics, Piwik, o.Ä. rum.

Welche Besucherzähler benutzt ihr? Wir sind eure Erfahrung und reichen euch solch minimale Angaben wie von Statify oder muss es doch ein größeres Kaliber á la Google Analytics sein?

Über André

Als Web- und Grafikdesigner arbeite ich täglich mit WordPress. Auf DRWP.de veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder kleinere Snippets und Artikel, die mir bei meiner täglichen Arbeit helfen und auch für den ein oder anderen Suchenden von nicht unerheblichem Interesse sein könnten.

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9 Kommentare

Avatar von Alice

Alice 28. Oktober 2013 um 9:56

Grüß Gott Herr Köbel.
Was heißt Datenschutzkonform? Es ist nur verboten zu speichern IP-Adresse und Browser Version nur in Deutschland. Das heißt die Besucherzähler Anbieter aus D sind an diese Regeln gebunden. Also für mich kein Problem ich gehe in die USA.
Lg. Alice

Antworten
Avatar von André Köbel

André Köbel 28. Oktober 2013 um 12:52

Hallo Alice,

zum Datenschutz in den USA kann ich nichts genaues sagen. In Deutschland ist es allerdings so, dass man die IP Adressen bei der Nutzung von Google Analytics z.B. in die USA schickt, was den Datenschützen der Dorn im Auge ist. Daher muss man bei Google Analytics die IP Anonymisieren. Wenn es auf dem eigenen Server gespeichert wird, wie bei Statify, ist es nicht wirklich problematisch.

Gruß
André

Antworten
Avatar von Patrick Janus

Patrick Janus 19. Februar 2014 um 13:35

Statify ist ein gutes Plugin. Ich nutze es seit Anfangen an und es ist für kleiner Projekte zu gebrauchen.

Antworten
Avatar von Karina

Karina 28. August 2014 um 10:54

Cool, danke. Ich habe ewig nach einer Erklärung für die Option „Tracking via JavaScript-Snippet“ gesucht und hier endlich gefunden. Bin in der ganzen Materie noch ziemlich neu. Statify reicht bei mir auch vollkommen aus.

Antworten
Avatar von Jenni

Jenni 27. November 2014 um 10:47

Ich arbeite schon länger mit Statify und habe seit kurzem Piwik installiert. Ich habe eine riesengroße Differenz zwischen den Besucherzahlen. Piwik zählt im Schnitt nur 1/5 wie Statify. Hat jemand eine Tipp woran das liegt?

Antworten
Avatar von André

André 27. November 2014 um 19:33

Hey Jenni,

Piwik (und auch Google Analytics) zählen z.B. keine Bots mit. Statify hingegen schon. Du kannst in so fällen eher auf Piwik vertrauen. :)

Gruß
André

Antworten
Avatar von HAL9000

HAL9000 2. Dezember 2014 um 16:40

nach dem mächtigen aber auch ressourcenhungrigen ‚WP Slimstat‘ und dem doch recht rudimentären ‚Statify‘ bin ich nun bei dem feinen aber weniger bekannten ‚Count per Day‚ gelandet.

Antworten
Avatar von brand-new

brand-new 8. September 2015 um 18:29

hi André,
vielen Dank für diese umfangreiche Zusammenfassung. Ich bin ganz frisch am Bloggen (seit 1 Woche;)) und habe auch statify installiert aus Datenschutzgründen. Zwar gibt´s noch nicht viel zu Messen, allerdings würde mich interessieren, ob meine eigenen Seitenaufrufe auch mitgezählt werden, weisst du das vielleicht?

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Avatar von André

André 5. Oktober 2015 um 10:38

Ich glaube die Aufrufe von Admins werden auch getrackt, ja.

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