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WordPress Multisite – Eigenes Blognetzwerk aufbauen

In diesem (vermutlich relativ umfangreichen) Artikel möchte ich dir erklären, wie du dir ein eigenes Blog Netzwerk auf Basis einer WordPress Multisite aufsetzt. Hierbei geht es nicht nur um die Erklärung einer WordPress Multisite Installation, sondern ein wirklich umfangreiches Gesamtpaket.

Zu Beginn installieren wir die eigentliche WordPress Multisite und richten das System ein. Danach schau wir uns einige Plugins an, die man für ein solches Blog Netzwerk benötigt, wie zum Beispiel ein Plugin zum Mappen von Domains. Damit wir später wissen was in unserem Netzwerk los ist, setzen wir noch eine Piwik Installation auf und verknüpfen diese mit der Multisite.

Somit hast du am Ende des Tages ein lauffähiges Netzwerk das alles Wichtige umfasst und das du zukünftig innerhalb weniger Minuten erweitern kannst.

Warum eine WordPress Multisite?

Bevor wir loslegen möchte ich dir kurz erzählen, wieso ich mich bei diesem Projekt für eine WordPress Multisite entschieden habe und nicht für einzelne WordPress Installationen.

Wie oben schon erwähnt ist ein solches Netzwerk zum einen sehr einfach zu erweitern. Am Ende dieses Tutorials wirst du mit nur einem Klick einen Clone einer bestehenden (durch dich optimierten) MU-Site erstellen können. Somit fällt das lästige Installieren und Einrichten von allen Plugins sowie das Anlegen bestimmter Standardseiten (Datenschutz, Impressum, etc.) und natürlich auch die komplette Einstellung von WordPress weg.

Zudem ist eine Multisite Installation sehr einfach zu pflegen. Nehmen wir mal an du hast ein Netzwerk mit 50 Blogs. Pro Blog kannst du mit mindestens 15 Minuten Arbeit im Monat zum Erstellen von Backups und der Installation neuer Updates (solang diese Punkte nicht automatisiert sind), rechnen. Das sind nach Adam riese ca. 12.5 Stunden. Also 1 1/2 Arbeitstage pro Monat!

Während du bei einer Multisite nur einmal diese Arbeit hast. Also 15 Minuten. Unterm Strich ist das eine (theoretische) Ersparnis von knapp 150 Stunden im Jahr, die du sicherlich besser nutzen kannst.

Zeitgleich muss man natürlich sagen, dass es auch einige Negative Aspekte gibt:

Da bei einer Multisite im Normalfall alles auf einem Server liegt (aufteilen der Server besprechen wir in dem Fall nicht, da es erst bei einem riesen Netzwerk Sinn macht) haben eventuelle Hacker bei der Kontaminierung deines Super-Admin-Accounts oder deines Servers die Kontrolle auf dein komplettes Netzwerk! Gegen diese Problematik erzähle ich aber später noch ein wenig.

Vielen SEO-Fanatikern sind mehrere Projekte auf einer IP oftmals ein Dorn im Auge. Auch wenn das durch die Suchmaschinen dementiert wird, versucht man mögliche Footprints zu minimieren. Aber auch bei einer Multisite, welche auf nur einem Webspace läuft, lassen sich verschieden IPs zuweisen. Das ist zwar etwas komplizierter, als wenn du dein komplettes Netzwerk auf verschiedene Hoster verteilst, aber auch das ist kein Hexenwerk und daher keine so wirklich schlechte Nachricht.


Was brauchen wir für den Setup eine WordPress MU?

  1. Mindestens 3-4 Stunden Zeit
  2. Einen gescheiten Webspace mit mindestens 2 Datenbanken (Informationen gibt’s hier)
  3. Ein Control Panel auf deinem Webspace Account (in unserem Beispiel nutzen wir „Plesk“)
  4. Die neuste Version von WordPress (am besten Deutsch)
  5. Die neuste Version von Piwik (gibt’s hier)
  6. Einen FTP Client (z.B. FileZilla)

0. Sicherheit die Erste – Schreibrechte

Um das oben angesprochene Problem eine Kontaminierung durch Sicherheitslücken in Plugins o.Ä. zu minimieren, solltest du deinen Server so einstellen, dass PHP er keine Schreibrechte hat. So kannst du die meisten Angriffe eindämmen. Denn selbst wenn eine Sicherheitslücke einem Angreifer erlaubt eine PHP-Shell o.Ä. auf deinen Server zu laden, wird es nicht gehen wenn die Dateirechte entsprechend gesetzt sind. Hierzu der verweis auf einen super Artikel zum Theme Schreibrechte.


1. Die WordPress Multisite installieren

Los geht’s! Als erstes laden wir alle Dateien auf unseren Webspace. Hierfür benötigen wir den o.g. FTP Client sowie die Zugangsdaten zu dem FTP Server. Falls du nicht weißt wo du diese Information findest schau dir bitte die FAQ / Knowledgebase deines Hosters an.

mu-ordnerstruktur

Damit es später auf dem Webspace nicht zu unübersichtlich wird, falls vllt. noch das ein oder andere Nicht-Multisite-Projekt hinzu kommt, legen wir zunächst 2 Ordner an. Ich habe zum einen den Ordner drmu.de (Fantasiename!), für die reine Multisite Installation, angelegt und für die Piwik Installation, welche ich über eine Subdomain aufrufen möchte den Ordner piwik.drmu.de angelegt.

Nun laden WordPress und Piwik in die entsprechenden Ordner (bitte darauf achten, dass es nicht Unterordner wie /wordpress/ oder /piwik/ sind – alle Files direkt auf die 1. Ordner-Ebene laden.

In der Zeit wo nun die Files hochladen gehen wir uns erstmal einen Kaffee holen (glaub mir, den wirst du noch brauchen!). Um das Ganze zu beschleunigen kannst du deinen FTP-Client auch 2x starten und WordPress und Piwik parallel hochladen.

Wenn nun alle Dateien hochgeladen sind, beschäftigen wir zunächst die eigentliche WordPress Multisite Installation. Das fängt erstmal damit an, dass wir eine ganze normale WordPress Installation durchführen. Wer das noch nicht gemacht hat, findet hier den Artikel dazu.

1.1. WordPress Multisite aktivieren

allow-multisite

Nachdem WordPress „nackt“ installiert wurde, werden wir die Multisite Funktion von WordPress aktivieren. Hierzu verbindest du dich wieder mit dem FTP Server und öffnest die wp-config.php und fügst dort ÜBER Zeile /* That’s all, stop editing! Happy blogging. */ folgendes ein:

define('WP_ALLOW_MULTISITE', true);

Wenn du nun dein WordPress Dashboard neu lädst, findest du unter dem Punkt „Werkzeuge » Netzwerk-Einrichtung“ deine Grundeinstellungen für deine Multisite.

1.1.1. WordPress Multisite – Unterordner oder Subdomain

Zunächst musst du dir überlegen ob dein Netzwerk über Subdomains (seite01.drmu.de) oder über Unterordner (drmu.de/seite01/) aufgebaut werden soll. Hier gibt es mehrere Vor- und Nachteile. Nennst du zum Beispiel eine Seite „Impressum“ und hast Unterordner gewählt, so wirst du später Probleme haben auf deiner Hauptseite eine Unterseite „Impressum“ anzulegen. Ich empfehle an dieser Stelle die Einstellung auf Sub-Domains. Auch wenn es eigentlich egal ist, da wir später ja eh Top-Level-Domains für jede Multisite-Seite verwenden, aber so ist es etwas sauberer. :)

Die restlichen Einstellungen sind selbst erklären und du musst nur noch auf „Installieren“ klicken.

1.1.2. Netzwerk aktivieren

Auf der Nächsten Seite findest du nun 2 Codezeilen, die du in verschiedene Dateien unterbringen musst.

Als erstes noch einige Settings für deine wp-config.php. Diese kannst du direkt unter den Punkt „define MULTISITE“ setzen.

define('MULTISITE', true);
define('SUBDOMAIN_INSTALL', true);
define('DOMAIN_CURRENT_SITE', 'drmu.de');
define('PATH_CURRENT_SITE', '/');
define('SITE_ID_CURRENT_SITE', 1);
define('BLOG_ID_CURRENT_SITE', 1);

Und als zweites musst du noch eine .htaccess File erstellen, mit dem folgenden Inhalt:

RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteRule ^index\.php$ - [L]

# add a trailing slash to /wp-admin
RewriteRule ^wp-admin$ wp-admin/ [R=301,L]

RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f [OR]
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -d
RewriteRule ^ - [L]
RewriteRule ^(wp-(content|admin|includes).*) $1 [L]
RewriteRule ^(.*\.php)$ $1 [L]
RewriteRule . index.php [L]
Netzwerk Einrichtung

Im Anschluss ist deine WordPress Multisite aktiviert und du musst dich einmal kurz neu einloggen.


2. WordPress Multisite einrichten

Nachdem du dich neu eingeloggt hast findest du oben rechts in der WordPress Navigation den Punkt „Meine Seiten » Netzwerkverwaltung“. Dort klicken wir drauf um zum Dashboard der Multisite Installation zu gelangen und um weitere Einstellungen vorzunehmen. Die dort genannten Einstellungen sind alle relativ selbsterklärend und hier nehmen wir in dem Beispiel auch nicht viele Einstellungen vor.

Die einzigen Settings die ich nun änder, ist zum einen der Punkt „Registrierungs-Benachrichtigung“. Entferne hier den Haken um nicht jedes mal eine E-Mail zu bekommen, wenn du eine neue Seite anlegst. Da es ein privates Netzwerk ist, können sich keine Benutzer registrieren und somit kann der Punkt ruhig wegfallen.

netzwerkeinstellungen

Eine weitere Einstellung ist relativ am Ende der Punkt „Maximale Dateigröße eines Uploads“. Diesen setze ich auf 8192 KB, also 8 MB, sodass ich hier keine Einschränkungen habe.

Das war eigentlich auch schon alles, was es einzustellen gibt.

Noch eine Einstellung, die erst später interessant wird aber können wir direkt mitmachen. Beim Aufrufen einer Subdomain die nicht vorhanden ist, zum Beispiel seite12.drmu.de wird man automatisch auf eine Registrierungsseite weitergeleitet, wo man sich seinen eigenen Blog installieren kann, wenn die Registrierung erlaubt ist. Da wir das nicht wollen (ist ja auch in den Einstellungen standardmäßig deaktiviert) fügen wir in die wp-config.php noch folgende Zeile code

define('NOBLOGREDIRECT', 'http://drmu.de');

Einfach wie bisher alles überhalb der Zeile /* That’s all, stop editing! Happy blogging. */.


3. Optionale Themes / Plugins installieren und einrichten

Bevor wir die erste Kopie unserer Seite anlegen empfehle ich, dass wir zunächst einmal alle Plugins installieren und einrichten, die erstmal nichts direkt mit der Multisite zu tun haben. Das heißt zetigleich, dass du die folgenden Plugins nicht wirklich benötigst. Es ist lediglich meine Empfehlung für dein Netzwerk bzw. habe ich diese nach langer Überlegung für mein Netzwerk ausgesucht.

Noch ein Hinweis: jegliche Plugins werden bei einer Multisite in der Netzwerkverwaltung installiert und sind automatisch für alle Subseiten verfügbar. Zeitgleich werden aktivierte Plugins auf den einzelnen MU Seiten nicht angezeigt, also nicht wundern.

3.1. WordPress SEO

yoast-multisite-einstellungen

Das WordPress SEO by Yoast Plugin haben wir vor einiger Zeit in einem Artikel bereits vorgestellt. Das Plugin ist Multisite fähig und somit können die Einstellungen von der ersten Seite bei allen weiteren Seiten automatisch verwendet werden. Für mich ein absolutes Must Have Plugin, welches natürlich auch bei der Multisite nicht fehlen sollte.

An Einstellungen gibt es hier in der Netzwerk Ebene noch nicht all zu viel zu tun. Wenn wir später die erste Seite eingerichtet haben (inkl. der WordPress SEO Settings) kann in der Netzwerkverwaltung in der linken Navigation unter dem Punkt „SEO“ die Seite ausgewählt werden, von welcher wir die Einstellungen kopieren möchten.

3.2. Simple Page Ordering

Ebenfalls ein nettes Plugin, auch wenn es für die Multisite uninteressant ist. Mit Simple Page Ordering lassen sich Seiten im WordPress Backend per Drag ’n Drop sortieren. Einstellungen gibt es keine. Einfach nur installieren, aktivieren und bei Bedarf die Unterseiten hin und her schieben.

3.3. EWWW Image Optimizer

ewww-image-optimizer-settings

Auch hier gibt es nicht viel Einzustellen. Unter dem Navigationsmenü „Einstellungen“ befindet sich der Punkt „EWWW Image Optimizer“. Dort unter dem Tab „Basic“ habe ich folgende Einstellungen vorgenommen:Dieses Plugin optimiert Bilder beim Hochladen oder später über eine Bulk Funktion. Somit wird die Ladezeit etwas optimiert und man sollte es definitiv installieren.

 

  1. Setze den Haken bei Remove metadata – somit entfernst du zusätzliche Informationen von den Bildern. Wenn die ein Fotograf bist und Bilder mit Ortsangabe etc. hochlädst sollte dieser Haken nicht aktiviert werden.
  2. Bei dem letzten Punkt, Bulk Delay, kannst du die Pause definieren, die bei der Massenverarbeitung von Bildern eingehalten werden soll. Da ich in dem Beispiel nur einen kleinen Webspace habe setze ich diesen Wert auf 2.

Die restlichen Settings kannst du nach Bedarf für dich anpassen.

3.4. WooSidebars

WooSidebars ist ein sehr starkes Plugin mit dem du verschiedene Sidebars erstellen kannst, die im Frontent bei verschiedenen Seiten-Typen angezeigt werden. Zum Beispiel kannst du die Sidebar-Area „Startseite“ definieren mit einem Suchformular. Die hinterlegten Widgets werden dann nur auf der Startseite angezeigt. Für den Blog, das Blogarchiv, die einzelnen Artikel usw., wären es dann Widgets wie „Kategorien“, „Letzte Kommentare“ etc.. Ein Genauere Tutorial für dieses Plugin folgt in einem externen Artikel. Bei Fragen einfach ein Kommentar hinterlassen.

3.4. BackWPUp

Ebenfalls ein typisches „Must Have“ Plugin zum Erstellen von WordPress Backups. Hier werden alle Einstellungen auf der Netzwerkverwaltungs-Installation vorgenommen.

3.6. WP Rocket

WP Rocket ist ein extremer Underdog und seit wir es vor einigen Monaten gefunden haben, gehört es mittlerweile zu jeder Installation dazu. WP Rocket ist ein umfangreiches Cache-Plugin, welches in internen Test die „Konkurrenten“ wie Cachify, W3 Total Cache oder WP Super Cache deutlich in den Schatten stellte.

Weiter unten im Artikel werde ich noch auf die folgenden multisitespezifischen Plugins eingehen:

  • Multisite Cloner
  • WordPress MU Domain Mapping
  • WP-Piwik

Was ist eigentlich mit Themes?

Zeitgleich kannst du nun noch eine Theme hochladen, welches du bei deinen Seiten verwenden willst.

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4. Erste Subseite anlegen und einrichten

Die Plugins und Themes sind eingerichtet und nun geht es an die erste Seite.

Zwar hast du unter deine Hauptdomain (drmu.de) schon eine WordPress Installation, die nutze ich in dem Beispiel aber für einen normalen Blog bzw. eine leere Seite und sie hat somit nichts mit dem Netzwerk zu tun, steht lediglich als „Commando Zentral“ zur Verfügung.

wpmu-neue-seite-anlegen

Wir gehen hierzu in der Netzwerkverwaltung auf den Punkt „Seiten » Hinzufügen“ und haben dort eine relativ übersichtliche Settingspage. Ich lege in diesem Beispiel nun die Unterseite „dev.drmu.de“ an auf der ich alle wichtigen Einstellungen vornehmen werde um sie später einfach nur noch duplizieren zu können. Seitentitel und E-Mail ist denke ich selbsterklärend.

Nach einem Klick auf den Button „Seite erstellen“ kannst du direkt „Zum Dashboard wechseln“ und deine Einstellungen vornehmen. Da ich nicht den Artikel ins unermessliche strecken möchte und jeder seine eigenen Einstellungen sicher besser kennt, liste ich nur kurz auf was genau gemacht wird:

  • Alle Beiträge, Seiten, Kommentare löschen
  • Neue Seiten erstellen: Startseite, Blog, Datenschutz (+Text), Impressum (+Text)
  • Theme aktivieren (ggf. Theme-Einstellungen vornehmen)
  • WordPress Einstellungen setzen
  • Yoast SEO einstellen
  • WP Rocket einstellen
  • Menü anlegen

Das ist dann auch schon alles. Wird einige Minuten in Anspruch nehmen, jedoch müssen wir diesen Punkt in Zukunft nie wieder festlegen. Daher nimm dir lieber etwas mehr Zeit stell alles richtig ein.


6. Multisite Cloner installieren und einrichten

Da wir nun ja unsere dev-Seite fertig eingerichtet haben, kommen wir nun zu dem Punkt wo wir diese Installation clonen wollen um unsere erste richtige Seite zu erhalten. Hierzu musst du in der Netzwerkverwaltung das Plugin „Multisite Cloner“ installieren. In einer Testumgebung hatte ich mehrere Plugins dieser Art getestet und Multisite Cloner ist das einfachste, ohne viel Schnick Schnack.

multisite cloner settings

Nach dem Installieren findest du unter dem Punkt „Einsellungen » Multisite Cloner“. Dort kannst du definieren, welche Multisite kopiert werden soll. Wir wählen hier unsere aufgesetzt „dev“-Seite und das ist auch schon alles. Jede Seite die du ab sofort anlegst, wird eine direkte Kopie dieser Seite. Alternativ kannst du im Seiten-Menü beim Hover einer Seite auch den Punkt „Clone“ finden, über den du die entsprechende Seite clonst.

Bevor wir aber nun eine Seite anlegen gehe in der Netzwerkverwaltung noch unter „SEO“ und definiere dort ebenfalls die dev-Seite, sodass die Yoast Settings von dort übernommen werden.

Wenn das erledigt ist gehst du unter „Seiten“ und legst eine neue Seite an. Hierzu einfach die Subdomain angeben, zum Beispiel „pusteblume“, den Seiten Titel und deine E-Mail Adresse.  Nun nur noch auf „Seite erstellen“ klicken und schon bekommst du die Meldung, dass die Seite erstellt wurde. Klicke nun auf „Zum Dashboard wechseln“ und du siehst, das alles was wir auf der dev-Seite angelegt haben (Seiten, Texte, Bilder, Einstellungen, etc.) übernommen wurde.

Hast du schon jemand so schnell eine WordPress Seite angelegt? Ich glaube nicht! ;)

Nun haben wir also die pusteblume.drmu.de und können an der Seite rumspielen…


7. WordPress Multisite Domain Mapping

…aaaber wir möchten das Projekt ja unter einer eigenen Domain (ex. pusteblume.de) laufen lassen. Also brauchen wir noch ein weiteres Plugin namens „WordPress MU Domain Mapping„.

Nach der Installation müssen wir zunächst noch ein paar Sachen konfigurieren.

Als erstes verbinden wir uns wieder mit dem FTP, öffnen die wp-config.php und fügen dort (an die bekannte Stelle – also vor /* That’s all, stop editing! Happy blogging. */) folgenden Code ein:

define('SUNRISE', 'on');

Speicher. Hochladen. Weiter.

Nun müssen wir noch in den Plugin Ordner /wp-content/plugins/wordpress-mu-domain-mapping/ und dort die sunrise.php runterladen und anschließend in den Ordner /wp-content/ hochladen.

Nach dem das passiert ist, klicken wir auf Einstellungen » Domain Mapping und es müsste die Meldung „Domain mapping database table created.“ erscheinen.

Im Anschluss müssen wir noch ein paar Einstellungen vornehmen. So muss in das erste Feld die Server-IP eingetragen werden, auf der auch eure Hauptdomain (drmu.de) liegt. In das zweite Feld kommt nun die Hauptdomain eures Netzwerks, also drmu.de

Bei den Domain Options wähst du bitte folgendes aus:

  • Permanent redirect (better for your blogger’s pagerank)
  • User domain mapping page
  • Redirect administration pages to site’s original domain (remote login disabled if this redirect is disabled)
multisite-domain-mapping

Nun speichern und weiter zum 2. Menüpunkt „Domains“ gehen.

Hier können wir nun die Domains mit den Subsites verknüpfen. Wir geben in unserem Beispiel nun also „3“ an. Das ist die ID von unserer „Pusteblume“-Seiten. Du findest du ID wenn du unter „Seiten“ mit der Maus über den Seitennamen fährst. Dort sollte dann unten im Browser die URL erscheinen: …/site-info.php?id=3.

multisite-id

Bitte geb die Domain ohne http:// und direkt mit oder ohne www an, wie du es nutzen möchtest.

Diese Domain müssen wir nun auch noch in unserem Plesk als neue Seite einrichten und auf den Ordner der Hauptinstallation mappen. Dann war’s das auch schon. Die Einstellung kann natürlich einige Minuten bis hin zu mehrer Stunden dauern, falls ihr die Domain auf einem externen Hoster liegen habt…

wpmu-plesk-einstellung

…So wie es mir nun passiert ist. Da ich nun nicht mehrere Stunden warten möchte, bis die DNS Server geupdatet sind geh ich auf meinem PC unter C:\Windows\System32\drivers\etc und öffne dort die Hostfil (wenn UAC aktiviert ist, muss die Datei als Administrator im Text-Editor geöffnet werden). Hier tragen wir nun die IP und die Domain ein. Also 12.34.67.89 www.pusteblume.de. Dann die Datei abspeichern und die neue IP sollte geschaltet sein.

Überprüfen kannst du das in dem du in Windows auf den Start-Button klickst, dort bei Ausführen „cmd“ eingeben und anschließend die cmd.exe öffnen. Nun gibst du „ping www.pusteblume.de“ ein und wenn die Antwort vom Server die neue IP beinhaltet, hast du alles richtig gemacht.

Wenn wir nun die alte Adresse „pusteblume.drmu.de“ aufrufen, müssten wir direkt auf die neue URL weitergeleitet werden.

Das war auch schon alles zum Thema Domain Mapping. Du kannst dich nun über die domain ganz normal über /wp-admin/ bzw. /wp-login.php einloggen. Die Daten sind die gleichen wie bei der Hauptinstallation.

Unter Umständen musst du unter „Netzwerkverwaltung » Seiten » Pusteblume» Bearbeiten“ noch einmal die „Domain“ auf deine Top-Level-Domain ändern. Ich glaube das war, weil es die Domain bzw. die Multisite schon vor der Installation des Plugins gab.


8. WP-Piwik einrichten

piwik logo

So, nachdem nun unsere erste Seite steht wollen wir natürlich auch wissen, sobald die ersten Besucher kommen. Also müssen wir ein Tracking-Tool installieren. Ich nutze an für sich sehr gerne Google Analytics, aber bei Seiten deren Daten nicht genau analysiert werden müsse, tut es Piwik auch. Zeitgleich können wir auch hiermit wieder ein paar Footprints verhindern und haben die komplette Kontrolle über unsere Daten. Zudem bietet das Plugin WP-Piwik ein paar nette Features, gerade in einer Multisite Installation, die ich dir gleich vorstellen werde.

8.1. Piwik installieren

Als erstes müssen wir Piwik installieren. Die Dateien haben wir ja vorhin bereits hochgeladen. Und im Anschluss zunächst die Grundeinstellungen vornehmen. Als Standardseite nehmen wir in dem Beispiel einfach mal die „drmu.de“, also die Hauptdomain von unserem Netzwerk.

Eine wichtige Einstellung (meiner Meinung nach) ist es einmal auf den Link „Ihre Besuche von der Erfassung via Cookie ausschließen“ unter „Einstellungen » Benutzereinstellungen“ zu klicken, damit wir später nicht unsere Statistiken verfälschen. Die restlichen Einstellungen sind optional und je nach Bedarf zu setzen.

8.2. WP-Piwik installieren und einstellen

Als nächstes installieren wir nun über die Netzwerkverwaltung das Plugin „WP-Piwik“ und aktivieren es für alle Seiten. In der linken Navigation erscheint nun der Punkt „WP-Piwik“ unter „Einstellungen“ unter dem wir nun einiges an Settings finden, die wir definieren müssen.

Piwik URL: Das ist die URL zu deiner Piwik-Installation, also zum beispiel http://piwik.drmu.de

Auth Token: Diesen findest du bei Piwik unter Einstellungen » Benutzer und sollte dringend angelegt werden, sodass wir neue Seiten nicht per Hand anlegen müssen, sondern diese (mehr oder weniger) automatisch in Piwik hinterlegt werden. Spart uns beim Aufsetzen einer neuen Seite immerhin auch wieder ein paar Minuten. :)

Der Rest kann so bleiben. Nun klicken wir auf „Speichern“ und es müssten oben weitere Tabs mit Einstellungsmöglichkeiten erscheinen.

Als nächstes gehen wir nun auf den Punkt „Tracking“ und setzen den haken bei „Tracking-Code einfügen“. Hier muss darauf geachtet werden, dass dein Theme mit der WordPress Funktion wp_footer() arbeitet (das ist in 99% der Fälle so).

Hier gibt es nun jede Menge Einstellungsmöglichkeiten. Als erstes müssen wir die Trackingmethode auswählen. Für das beste Ergebnis sollte es auf „Standard-Tracking“ stehen bleiben. Solltest du keine Footprints hinterlassen, so kannst du die Methode auf „Piwik Proxy“ stellen. In diesem Fall wird das Tracking über eine .php Datei geloggt, die sich auf dem jeweiligen Server bzw. Unterordner befindet. Beim Standardtracking ist die URL „piwik.drmu.de/piwik.js“. Beim Proxy hingegen wird dem Browser vorgegaukelt, dass die Tracking.js auf dem aktuellen Server liegt. Also wäre es für unsere Unterseite dann „pusteblume.de/piwik.php“. Somit lassen sich keine Rückschlüsse auf deine eigentliche Seite finden. Aber leider funktioniert die Proxy-Funktion in der aktuellen Version (0.9.9.12) nicht. Der Fehler soll aber in der nächsten Version behoben werden, laut Author.

Die restlichen Einstellungen können so bleiben. Lediglich bei dem Punkt „Tracking-Filter“ würde ich Administratoren (also dich) zusätzlich zu dem vorhin gesetzt Cookie ausschließen. Das heißt sobald du oder ein anderer Admin eingeloggt ist, werden deine Besuche nicht getrackt.

Im Tab Statistik kannst du nun noch festlegen welche Daten auf den einzelnen Installationen im Dashboard (Unterpunkt „WP Piwik“) zu sehen sein sollen. So hast du neben der normalen Piwik Installation auch noch die wichtigsten Daten auf einen Blick, wenn du an einer Seite arbeitest.

Als letztes noch eine super Funktion von WP-Piwik. Unter Netzwerkverwaltung » Dashboard » WP Piwik findest du eine Liste mit allen installiereten Seiten. In der Tabelle gibt es zu jeder Seite den Link „Create Piwik site“. Sobald du auf diesen Klickst wird für diese Domain automatisch eine neue Seite in Piwik angelegt und der Trackingcode entsprechend auf der Seite ausgegeben.

Hinweis: Aktuell ist es noch nicht möglich, dass man einzelne MU-Seite aus Piwik entfernt bzw. für Piwik blockiert. Wenn du in das Dashboard deiner DEV-Seite gehst, wird dieser Seite automatisch eine ID in Piwik zugewiesen, sagen wir zum Beispiel mal ID2. Wenn wir nun die DEV-Seite clonen wird diese ID ebenfalls für die neue Seite hinterlegt und die in Piwik automatisch angelegte Seite wird mit der neuen Überschrieben. Das ist natürlich super nervig, also solltest du, sobald WP Piwik installiert ist, nicht mehr die DEV-Seite aufrufen um somit das automatische Hinzufügen zu vermeiden.


 

Fazit

Sodele. Das waren nun einige Worte und einige Stunden die wir zusammen verbracht haben. Ich persönlich bin bereits nach dem ersten Tag mit diesem System super zu frieden und finde es ist eine gute Grundlage um relativ schnell eigene Seiten aufzuziehen. Ich freue mich auch auf deine Meinung. Hinterlass doch bitte ein kurzes Kommentar, ob der Artikel verständlich war, ob etwas gefehlt hat oder was man nochmal besser beschreiben könnte. :)

In der kommenden Zeit werde ich, wenn der Bedarf danach da ist, noch weitere Multisite-Tutorials veröffentlichen. Das sind dann Punkte wie „wie exportier ich eine Seite aus meiner Multisite Installation, wenn ich diese verkauft habe“. oder ähnliches. Wenn du Fragen hast oder Ideen für kommende Artikel, ebenfalls gerne ein Kommentar hinterlassen. :)

 

Über André

Als Web- und Grafikdesigner arbeite ich täglich mit WordPress. Auf DRWP.de veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder kleinere Snippets und Artikel, die mir bei meiner täglichen Arbeit helfen und auch für den ein oder anderen Suchenden von nicht unerheblichem Interesse sein könnten.

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42 Kommentare

Avatar von Chris Szepanski

Chris Szepanski 31. Januar 2015 um 14:06

André,

wie geil! Ich oute mich mal als Fan dieses Artikels. Werde ich in den kommenden Tagen, wenn ich denn endlich mal wieder ein bisschen Luft habe (Gott, ist im Moment viel zu tun …) testen.

All the best,
Chris

Antworten
Avatar von André

André 31. Januar 2015 um 14:59

Hey Chris, vielen dank für das Feedback! Kannst ja nochmal berichten, sobald du Zeit gefunden hast. :)

Antworten
Avatar von Chris

Chris 31. Januar 2015 um 15:17

Jo, mach ich auf jeden Fall … schreib dann dazu auch was, als kleinen Review zum Artikel ;)

Avatar von André

André 31. Januar 2015 um 15:55

Sehr schön. Freu mich drauf! :)

Avatar von Nicolas Glatz

Nicolas Glatz 31. Januar 2015 um 14:20

André, wirklich sehr guter Artikel.
In der Tat würde mich interessieren, wie ich am besten / einfachsten einen verkauften,… Blog aus dem Netzwerk herauslöse und als „SingleSite“ betreibe.
User, Einstellungen,… sollen natürlich erhalten bleiben.

Antworten
Avatar von André

André 31. Januar 2015 um 14:59

Hey Nicolas,

ich werde versuchen den Punkt so schnell wie möglich nachzuholen. ;)

Gruß
André

Antworten
Avatar von Michael

Michael 8. Juli 2015 um 9:48

Hi, genau das Thema „SingleSite herauslösen“ würde mich auch brennend interessieren!

Danke für den bisherigen Artikel *top!*

Antworten
Avatar von André

André 10. Juli 2015 um 16:38

Ja, den würde ich auch gerne beibringen, aber finde aktuell leider 0 Zeit zum schreiben. :(

Avatar von Daniel

Daniel 31. Januar 2015 um 22:34

Sehr guter Artikel!

Wie verhält es sich denn mit dem Duplicate Content?

MFG

Antworten
Avatar von André

André 1. Februar 2015 um 10:44

Hey Danial, danke erstmal. :)

Wie meinst du das mit DC? Du setzt ja jedes mal eine komplett eigene Seite auf, die mit der anderen so gesehen nichts zu tun hat.

Antworten
Avatar von Steffen

Steffen 1. Februar 2015 um 7:28

was hälst Du von anderen Lösungen wie infinite WP?

Antworten
Avatar von André

André 1. Februar 2015 um 10:43

Spätestens wenn du deinen Server absichern willst, in Form von Schreibrechten, kannst du nicht mehr mit Infinite Arbeiten. :)

Antworten
Avatar von Patrick Huber

Patrick Huber 1. Februar 2015 um 14:42

Danke für den praxisorientierten Artikel. Mögliche Stolpersteine werden aufgenommen und behandelt.

Antworten
Avatar von Christian

Christian 2. Februar 2015 um 15:08

Hallo André,

sehr schöner Artikel, der gerade gut zu einigen geplanten Projekten passt!
Mich würde interessieren, ob es auch möglich ist, eine bereits vorhandene WP-Seite in eine Multisite „einzubauen“. Also mit komplett vorhandenen Inhalt usw…

Gruß,
Christian

Antworten
Avatar von André

André 19. März 2015 um 23:32

Huhu, ja du kannst natürlich über die Export/Import-Funktion soweit alles importieren, wie bei einer normalen Seite auch. :)

Antworten
Avatar von Clemens

Clemens 5. Februar 2015 um 13:08

Hi André,
ich finde den Artikel Mega genial. Wenn Du mir jetzt noch verraten könntest, wie man z.B. von einer Masterseite gewisse Seiten auf ausgewählte Subseiten (oder alle) duplizieren oder synchronisieren könnte wäre das die Lösung von meinem Problem, wo ich schon seit laaaangem nach suche ;)

Gruß
Clemens

Antworten
Avatar von André

André 19. März 2015 um 23:39

Du meinst einzelne Unterseiten? Schau mal hier: https://premium.wpmudev.org/project/multisite-content-copier/ :)

Antworten
Avatar von Clemens

Clemens 20. März 2015 um 10:36

Ja… genau sowas meine ich. Allerdings nicht für 19$ im Monat ;)
Das lohnt sich in meinem Fall nicht.

Wenn es sowas 4free geben würde wäre es wohl perfekt :)

Avatar von André

André 21. März 2015 um 22:13

Uff, seh gerade die haben ihre Preise extrem angepasst. Alternativ fällt mir da auch nichts ein. Vllt. kann dir jemand in unserer Facebook Gruppe helfen. Einfach mal hier schauen: https://www.facebook.com/groups/wordpressundseo/ :)

Die Wordpress Installation – Teil#1: Setup – Mediengestalter eLearning & Prüfungsvorbereitung 9. Februar 2015 um 5:35

[…] Wie installiere ich ein WordPress Multisite Netzwerk? Ein wirklich empfehlenswertes Tutorial! […]

Avatar von Stefan

Stefan 12. Februar 2015 um 17:09

DANKE für die klasse Anleitung. Habe mir extra heute den Tag ausgesucht um es zu installieren, da heute kein Kunden sich wagt anzurufen.
Ich musste jeweils noch subdomains auf meinem Webspace definieren damit ich z.B. die dev.domainname.de anlegen konnte.
Sollte man eventuell die dev.domainname.de per robtos.txt vor Indexierung schützen? und was ist mit den Subdomains auf die geroutet wird ? Kann ich die beim Hoster angelegten subdomains wieder löschen ?

Antworten
Avatar von NDDT

NDDT 1. März 2015 um 23:07

Coole Sache. Haben damit dann alle Unterwebsites das selbe Theme oder kann man für jede Unterseite ein eigenes Theme wählen?

Antworten
Avatar von André

André 19. März 2015 um 23:34

Huhu, du kannst für jede Seite eigene Themes verwenden. Lediglich die Plugins sind sidewide, wenn du sie auf der Masterinstallation aktivierst. Wenn sie dort alle deaktiviert sind, kannst du sie individuell aktivieren. :)

Antworten
Avatar von Karo

Karo 18. März 2015 um 13:39

Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ich finde es super das sich jemand die Zeit nimmt und Schritt für Schritt erklärt.

Antworten
Avatar von André

André 19. März 2015 um 23:36

Das hört man gerne, danke! :)

Antworten
Avatar von Brigitte

Brigitte 27. März 2015 um 15:46

Hallo André
herzlichen Dank für die tolle Anleitung. Es hat alles geklappt bis zum Punkt eine neue Seite anlegen. Wenn ich da zum Beispiel en. vor meinen Domainnamen füge, kann ich die Seite nachher nicht aufrufen im Netz. Es kommt immer eine Fehlermeldung. Im Moment ist das lediglich eine Testseite, wo ich deine Anleitung ausprobiere. Doch nun stehe ich auf dem Schlauch und komme nicht mehr weiter. Ich habe beim Hoster auch die Subdomain registriert. Es geht trotzdem nicht. Dann habe ich noch eine Website erstellen gemacht beim Hoster, aber es geht immer noch nicht. Was mahe ich falsch?
Danke für dein Feedback.
Herzliche Grüsse
Brigitte

Antworten
Avatar von Brigitte

Brigitte 27. März 2015 um 16:32

Hallo
Es hat sich erledigt. Das Problem lag beim Hoster…. :-)

Antworten
Avatar von André

André 27. März 2015 um 20:36

Ah super! :)

Avatar von erkan

erkan 22. Juni 2015 um 15:26

Hallo,

vorweg danke für diese tolle Anleitung. Hab sie soweit befolgt allerdings hapert es bei punkt 7. Sobald ich define(‘SUNRISE’, ‘on’); aktiviere lädt die Seite nicht mehr. Irgend eine Idee was ich falsch mache?

Antworten
Avatar von André

André 15. Oktober 2015 um 13:24

Hier hat WordPress die ‚ leite umgewandelt. Der Code muss so lauten:

define('SUNRISE', 'on');
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Avatar von Bernod

Bernod 28. Oktober 2015 um 15:24

Hallo,
zuerst mal Danke für diesen Umfangreichen Thread..
Meine Frage:
Ich möchte gerne mehrere Domains mit einer WordPress installation verwalten . geht auch auch mit Multisite.. jetzt meine Problemstellung: Kann ich denn die Beiträge (den Blog – nicht die Seiten) die ich auf einer Multisite-Seite erstelle auch direkt auf allen anderen Seiten (Domains) verwalten bzw. veröffentlichen?
Ich möchte also einen zentralen Bereich für z.B. News (blog) verwalten und auf allen in den Multisite enthaltenen Domains veröffentlichen. Evtl. sogar steuern über die Kategorien?
Ich hoffe Ihr versteht was ich meine.
Danke

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Avatar von Kevin

Kevin 10. November 2015 um 15:47

Hi, nettes Tutorial.

Es ist prinzipiell aber schon richtig, dass das Backend einer neuen Seite unter der Subdomain läuft und nur das Frontend auf der „gemappten“ und korrekten Domain?

VG
Kevin

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Avatar von Simon

Simon 9. Januar 2016 um 14:06

Super Artikel. Danke, hat alles geklappt! Hab noch eine Frage. Muss ich die Multisite nun in Google anmelden, damit die Website und die darauf enthaltenen Inhalte von und in Google gefunden werden?

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Avatar von Denis

Denis 18. Mai 2016 um 1:28

Hallo André,

was ist eher zu bevorzugen? Eine eigene Installation von Piwik wie hier im Artikel beschrieben oder die Verwendung eines Piwik-Plugins? Ich vermute, ein „eigenes“ Piwik bietet mehr Möglichkeiten.

Gruß + Danke
Denis

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Avatar von Frank

Frank 26. Mai 2016 um 21:10

Hallo André,
ich habe nach deiner Anleitung ebenfalls problemlos ein WordPress-Netzwerk grundinstallieren können. Vielen Dank!
Seit WordPress 4.5 kommt man übrigens ohne das Domain Mapping-Plugin aus: Einfache eine neue Site als Subdomain anlegen und dann direkt die Domain in den endgültigen Namen verändern. Funktioniert bei mir auch mit https/Let’s Encrypt tadellos

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Avatar von André

André 31. Mai 2016 um 13:29

Top! Vielen Dank für den Hinweis. :)

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Avatar von Alex

Alex 17. September 2016 um 8:26

Ohh, das wusste ich auch noch nicht.

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Avatar von Hochmuth Michael

Hochmuth Michael 5. September 2016 um 23:09

Was mache ich falsch wenn bei der gemapppten Seite „Zugriff nicht erlaubt – Die angeforderte Seite darf nicht angezeigt werden.“ kommt?

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Avatar von André

André 7. Oktober 2016 um 9:25

Vermutlich nicht als Superadmin eingeloggt?

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Avatar von Alex

Alex 17. September 2016 um 8:19

Hallo Andre. Wie leite ich eine Domain um bei Multi-Site? Ich habe das jetzt so gemacht: In der Domain-Mapping die neue Domain eingetragen und als Primary festgelegt. Alles funktioniere wie soll. Ob es aber aus SEO-Sicht in Ordnung geht und auch in den Suchergebnissen die Seite getauscht wird?

Grüße.

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Avatar von André

André 7. Oktober 2016 um 9:27

Die Domain muss beim Hoster einfach in den Hauptordner der WordPress Installation, den Rest macht Multisite selbst. :)

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Avatar von Marco

Marco 20. September 2016 um 11:43

Gude Andr’e

erstmal Danke für den Coolen Artikel. Was super genial wäre wenn du dazu ein „YouTube“ Video machen würdest so das wir schritt für schritt Live sehen wie man was einrichtet. Das wäre die Optimale Unterstützung schlecht hin und der Ober Knaller… :-)

Grüße Marco

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Avatar von André

André 7. Oktober 2016 um 9:27

Dazu fehlt mir aktuell leider die Zeit :( aber mal schauen, ob wir das demnächst mal hinbekommen! :)

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