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WPRoller – Benutzerdefinierte WordPress Installation generieren

Beim täglichen Lesen meines RSS Feeds, den ich in letzter leider Zeit häufig vernachlässige, bin ich über einen Artikel von letzter Woche auf perun.net gestoßen, in dem Vladimir einen sehr interessantes Service aus Chicago mit dem Namen WPRoller erwähnt. Auf WPRoller.com kannst du dir eine Benutzerdefinierte WordPress Installationen generieren. Klingt interessant? Dann warte mal auf den restlichen Artikel! ;)

Mit WPRoller lassen sich benutzerdefinierte / abgeänderte WordPress Installationen generieren. Wenn du oftmals Kundenprojekte realisierst oder wenn es einfach nur um häufige Hobbyprojekte oder Testumgebungen geht ist dein Vorgehen bei der Installation von WordPress meistens die gleiche, wie bei mir (uns) auch.

  1. WordPress Installieren
  2. Überflüssige Inhalte wie den „Hallo, Welt!“ Beitrag löschen
  3. Das „Hallo Holly“ Plugin entfernen
  4. Standardplugins wie Contact Form 7 und Yoast SEO installieren
  5. usw.
  6. usw.
  7. usw.

Durch WPRoller gehört diese Zeitverschweendung absofort der Vergangenheit an. Denn mit WPRoller kannst du die oben genannten Schritte automatisch in einer benutzerdefinierten Installationsdatei vordefinieren und das in 5 einfachen Schritten.

1. Die WordPress Version auswählen

Als erstes kannst du festlegen, welche Version du von WordPress für deine Custom Installation benutzen möchtest. Hier steht die aktuelle WordPress Version 3.6 in verschiedenen Sprachen (u.A. auch deutsch) sowie die neuste Entwicklungsversion (Nightly Build) zur Auswahl bereit.

2. Plugins für deine benutzerdefinierte Installation auswählen

Mein persönlicher Lieblingspunkt von WPRoller und eine Funktion, die ich schon seit Ewigkeiten suche, ist es bei einer WordPress Installation direkt eine Hand voll Plugins zu installieren. Bei nahezu jedem Kundenprojekt ist es das Gleiche… Nach der Installation von WordPress installieren wir Plugins wie Contact Form 7, WordPress SEO by Yoast, BackWPup, Really Simple CAPTCHA (für CF7) oder Simple Page Ordering die wir bei 99% unsere Kundenprojekte und auch eigenen Projekten benutzen. Zwar wurde diese Aufgabe mit der vor einer Zeit integriertern „Favoriten Plugin Installer„-Funktion ein wenig erleichtert, aber dennoch ist eine vollautomatische Installation etwas Feines.

2.1. Plugins aus dem WordPress Plugins Verzeichnis hinzufügen

Benutzerdefinierte Plugins hinzufügen

Plugins können unter anderem aus dem WordPress Plugin Verzeichnis geladen werden

Plugins können über 3 verschiedene Wege festgelegt werden. Zum einen kannst du den Namen eines Plugins aus dem WordPress Plugin Verzeichnis angeben, wie auf dem Screenshot zu sehen ist. WPRoller sucht dann Automatisch bei wordpress.org nach diesem Plugin und fügt die neuste Version dieses Plugin in die Installation ein. Wenn du ein weiteres Plugin hinzufügen willst, einfach auf den grünen „Add Another“-Button klicken und erneut den Namen eingeben.

2.2. WordPress Plugins von Github laden (BETA)

plugins-von-github-laden

Plugins können ebenfalls direkt über das Social Coding Portal „Github „bezogen werden

Auch kannst du Plugins direkt von Github beziehen. Es gibt immer einige Plugins, die nicht im WordPress.org Verzeichnis aufgeführt sind. Auch wenn diese Funktion noch als BETA makiert ist, wird vom Autor aber gesagt, dass es soweit funktioniert. Ein erster Test bestätigt das auch.

2.3. Vorgeschlagene Plugins andere Nutzer

Plugins die von der wproller.com Community vorgeschlagen wurden und in Kategorien einsortiert dargestellt werden

Plugins die von der wproller.com Community vorgeschlagen wurden und in Kategorien einsortiert dargestellt werden

Als 3. Option bietet WPRoller eine Vielzahl an Plugins fein säuberlich in über 25 Kategorien einsortiert sind. Von A wie Admangement, über Backup, Caching, Mobile, SEO bishinzu Video – hier ist sicherlich auch ein Plugin für dich dabei. Falls nicht, hast du ja noch 2 andere Optionen.

3. Theme für die benutzerdefinierte Installation festlegen

Vordefinierte Themes können ebenfalls in die Installation eingefügt werden. Leider kein Zugriff auf das Themeverzeichnis wie bei den Plugins

Vordefinierte Themes können ebenfalls in die Installation eingefügt werden.

Ein Punkt der meiner Meinung nach noch stark ausbaufähig ist, ist das definieren der Themes. Denn im Vergleich zu den Plugins hat man hier leider kein Zugriff auf das Themeverzeichnis und muss sich an die 8 Kategorien halten. Zu diesen gehören unter anderem Coporate, Magazine, Mobile, Photo WordPress Themes mit jeweils 2-6 vordefinierten Themes. Wer möchte kann dem Autor von WPRoller jedoch eine E-Mail schreiben und sein Wunschtheme.

4. Finetuning der WordPress Installation definieren

Im letzten Abschnitt kann die install.php konfiguriert werden.

Du kannst hierbei den Seitentitel und die Seitenbeschreibung definieren sowie deine Zeitzone (Deutschland ist UTC+1 bzw. UTC+2(Sommerzeit)) definieren. Zusätzlich lassen sich diverse, von WordPress vorgesetzten, Einstellungen entfernen. Zum einen ist da das Plugin „Hello Dolly“, aber auch der Beispiel Beitrag sowie die Beispiel Seite und das Beispielkommentar.

Zu guter Letzt klickst du unten auf den „Roll it up!„-Button. Nach wenigen Sekunden wirst du weitergeleitet und siehst eine Übersicht deiner Einstellung sowie den grünen Download Button für deine benutzerdefinierte WordPress Installation. :)

Wer möchte kann sich zusätzlich noch bei WPRoller.com registrieren und verschiedene Pakete / Installationen speichern und bei Bedarf erneut darauf zugreifen. Zeitgleich kann man eigene (oder auch gekaufte) Plugins und Themes für seine Pakete bereitstellen und über neue Funktionen und Features von WPRoller per E-Mail informiert werden.

Fazit: Meiner Meinung nach ein super Tool, wenn auch noch hier und da ein paar Verbesserungen kommen können, aber es ist ja auch erst seit ein paar Monaten auf dem Markt.

Dateien wie die license.txt, liesmich.html oder readme.html könnten noch entfernt werden. Eine Option um Akisment runter zu werfen oder aber auch den Themeordner um twentyten, twentyeleven und twentytwelve zu erleichtern inkl. deren Sprachdateien im languages-Ordner.

Ich werde es auf jeden Fall im Auge behalten und freue mich schon auf neue Features.

Über Christian

Die Webentwicklung ist seit 2006 ein großer Teil meines Lebens und seit 2010 kann ich damit auch meine Brötchen verdienen. Ich beschäftige mich speziell mit WordPress und entwickle auch eigene Themes. Die Anpassungsfähigkeit von Wordpress begeistert mich immer wieder, daher möchte ich euch interessante Snippets und Plugins nicht vorenthalten.

4 Kommentare

Avatar von Timo

Timo 21. August 2013 um 12:10

Klingt super. Aber die ganzen Einstellungen für die Plugins werden nicht auch gleich mit reingehauen, oder?

Antworten
Avatar von André Köbel

André Köbel 21. August 2013 um 12:43

Nein, leider nicht. Es werden nur die Pakete von wordpress.org (oder Github) geladen und in /wp-content/plugins/ gelegt.

Antworten
Avatar von Ralf Dahler

Ralf Dahler 21. August 2013 um 14:23

Hab das gerade getestet (incl. Anmeldung bei dem Dienst, die nicht unbedingt notwendig, aber sinnvoll ist, siehe unten…).
Die erstellte ZIP-Datei runterladen, entpacken und per FTP auf den Server schicken.
Danach das „normale“ Procedere der Installation.
Die ausgewählte Version 3.6 stellte sich danach als 3.5.x dar, macht nix, einmal Update-Button ;-)
Die ausgewählten Plugins waren wirklich da (allerdings alle noch de-aktiviert).
Wenn man sich bei dem Dienst registriert (habe ich gemacht) kann man mehrere Variationen „Roller“ speichern und vor allem auch eigene (gekaufte) Plugins in den Account hochladen und gleich mit einbinden!
Alles in Allem also ein guter Tipp – kann ich empfehlen.

LG, Ralf Dahler

Antworten
Avatar von André Köbel

André Köbel 22. August 2013 um 8:38

Danke für dein Feedback, Ralf.

Das mit 3.5 ist sicherlich nur ein Bug und das mit den Plugins geht denkt ich (noch) nicht anders, da diese ja erstmal nur in den Plugins Ordner geladen werden. Bin auf jeden Fall gespannt wie sich das Produkt weiter entwickelt… :)

Gruß
André

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